Linguine aus Süditalien kaufen
Linguine sind flach, schmal und brauchen eine Sauce, die an ihnen bleibt. In Süditalien kommen sie klassisch mit Meeresfrüchten auf den Tisch: Vongole, Gamberi, Scampi, oft nur mit Olivenöl, Knoblauch und Weißwein. Bei Terra Mia kommen die Linguine von kleinen Produzenten aus dem Süden, aus Hartweizengrieß und nach langsamer Trocknung, die dem Teig mehr Biss gibt als Supermarktware.
-
Linguine mit Zitrone - Linguine al limone 250g
Normaler Preis €5,00 EURNormaler PreisVerkaufspreis €5,00 EUR -
Linguine mit Trüffel - Linguine al tartufo 250g
Normaler Preis €5,00 EURNormaler PreisVerkaufspreis €5,00 EUR -
Linguine mit Rotwein - Linguine al vino rosso 250g
Normaler Preis €5,00 EURNormaler PreisVerkaufspreis €5,00 EURAusverkauft -
Linguine mit Pilzen - Linguine ai funghi 250g
Normaler Preis €5,00 EURNormaler PreisVerkaufspreis €5,00 EUR -
Linguine mit Orange - Linguine all'arancia 250g
Normaler Preis €5,00 EURNormaler PreisVerkaufspreis €5,00 EUR -
Linguine mit Knoblauch & Basilikum - Linguine aglio & basilico 250g
Normaler Preis €5,00 EURNormaler PreisVerkaufspreis €5,00 EURAusverkauft
Was Linguine ausmacht
Linguine sehen aus wie flachgewalzte Spaghetti, aber das ist kein optisches Detail. Die elliptische Form hat eine größere Oberfläche und mehr Biss als ein runder Strang. Damit halten Linguine Saucen besser als Spaghetti, ohne die Schwere von Tagliatelle zu haben. Genau deshalb sind sie die klassische Pasta für Meeresfrüchtegerichte: Linguine alle Vongole, Linguine con i Gamberi, Linguine al Pesto Trapanese. Die Form stammt ursprünglich aus Ligurien (wo das Pesto erfunden wurde) und aus Kampanien, heute werden sie in ganz Süditalien produziert.
Hochwertige Linguine werden aus reinem Hartweizengrieß hergestellt und durch Bronzeformen gepresst, statt durch Teflon. Bronze gibt der Pasta eine raue, leicht weiße Oberfläche, an der die Sauce haften bleibt. Wer einmal eine industriell gepresste Linguine neben eine Bronze-gezogene Linguine legt, sieht den Unterschied sofort: glatte, glänzende Oberfläche vs. matte, leicht raue Struktur. Im Topf wird der Unterschied beim Eintauchen in die Sauce sichtbar, die Sauce bleibt an der Pasta, statt abzurutschen.
Anschließend folgt eine langsame Trocknung bei niedriger Temperatur, manchmal über 48 Stunden, die der Pasta Geschmack und Bissfestigkeit gibt. Industrielle Pasta wird in zwei bis vier Stunden bei hoher Hitze getrocknet, was die Proteinstruktur stört und einen leichten "Mehl-Geschmack" hinterlässt.
Die aromatisierten Varianten im Detail
Bei Terra Mia werden Aromen direkt in den Teig eingearbeitet, nicht nachträglich aufgetragen. Das macht einen Unterschied: Eine Zitronenpasta mit Zitronenabrieb im Teig schmeckt anders als eine Pasta, die nachträglich mit Zitronenöl besprüht wurde.
Linguine al limone bekommen zerriebene Zitronenschale in den Teig und passen hervorragend zu Garnelen, Lachs, Vongole und einem schlichten Aglio e Olio. Die Zitrusnote hebt die Frische auf eine Art, die mit einer einfachen Spaghetti al Limone (Pasta mit Zitronen-Sahne-Sauce) so nicht erreichbar ist. Linguine al tartufo brauchen nichts mehr als Butter, einen Hauch Knoblauch und etwas geriebenen Parmigiano, mehr würde den schwarzen Trüffel überlagern. Ein Spritzer Zitrone und ein paar Späne frischer Trüffel zum Servieren machen das Gericht festtauglich.
Linguine ai funghi mit getrockneten Pilzen sind die herbstliche Variante, gut zu einer Sahnesauce mit Pancetta oder einer simplen Butter-Salbei-Reduktion. Linguine al vino rosso sind in Primitivo oder einem anderen apulischen Rotwein gefärbt und schmecken zu Lammragù, Wildschwein oder einer rustikalen Tomatensauce mit Wurst, die Pasta selbst trägt eine erdige Tiefe, die mit dem Fleisch korrespondiert.
Linguine all'arancia sind die ungewöhnlichste Variante, Zitrusnoten, die mit gebratenem Fenchel, Sardinen oder einem schlichten Olivenöl-Pesto funktionieren. Sizilianische Pasta con le Sarde (Pasta mit Sardinen und Fenchel) wird mit Orangen-Linguine zu einem überarbeiteten Klassiker. Die Variante mit Knoblauch und Basilikum ist das schnellste Gericht: Pasta kochen, in der Zwischenzeit eine schnelle Sauce aus Olivenöl, Cherry-Tomaten und Parmesan, dann zusammenführen.
Linguine richtig kochen
Reichlich gesalzenes Wasser, etwa zehn Gramm Salz pro Liter, ein Esslöffel auf vier Liter. Das Wasser muss kochend sprudeln, bevor die Pasta hineinkommt. Ein bis zwei Minuten kürzer als auf der Packung angegeben kochen. Etwa eine Tasse Kochwasser abschöpfen, bevor du abgießt, die Pasta-Stärke ist der wichtigste Helfer für eine sauber emulgierte Sauce.
Die Pasta nicht abschrecken. Direkt mit der Sauce in der Pfanne kurz weiterkochen ("mantecare"), dabei nach Bedarf einen Schluck Kochwasser dazugeben, bis alles glänzt und am Strang haftet. Wer das einmal gemacht hat, gibt das Abgießen-und-Auftragen-Verfahren nie wieder ganz auf.
Welche Saucen passen?
Die klassischen Linguine-Saucen sind Aglio e Olio, Vongole, Pesto, Cacio e Pepe und einfache Tomatensaucen mit Meeresfrüchten. Bei aromatisierten Sorten gilt: Je präsenter der Eigengeschmack der Pasta, je einfacher die Sauce. Trüffel-Linguine brauchen Butter, Zitrone-Linguine brauchen Olivenöl und Garnelen, Rotwein-Linguine brauchen eine fleischige Sauce.
Lagerung
Trockene Pasta hält sich kühl und dunkel mehrere Jahre. Nach dem Öffnen die Packung gut verschließen, damit die Pasta keine Fremdgerüche aufnimmt, aromatisierte Sorten sind besonders empfindlich, weil sie ihre eigenen Düfte ebenfalls verlieren können.
Was sonst noch passt
Wer Linguine probiert hat, sollte sich auch die Orecchiette aus Apulien und die Strozzapreti und Foglie d'ulivo anschauen. Und für die Sauce: Pasta-Gewürzmischungen, ein gutes apulisches Olivenöl und ein Vincotto als Finish.




